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SPLITTER.

Svea Duwe und Constanze Nowak

Video, Installation und Zeichnung.

5. März bis 2. April 2011

Splitter, das können beunruhigende Materialfragmente sein, eingezogen unter die Haut. Oder Erinnerungssplitter, die unser Gedächtnis irritierend auf die Probe stellen.

In diesem Assoziationsrahmen bewegt sich die Ausstellung Splitter der Dresdner Künstlerinnen Svea Duwe und Constanze Nowak. Sie kombiniert Objekte, Installationen, Video und Zeichnungen.

So zeigt Svea Duwe unter anderem ihr neues Objekt turning invisible. Das poröse Zwischenmaterial Gips türmt sich zur einer farbarmen Windrose; thematisiert Erinnerung. Was ist konkret erlebt, wahr und wirklich, woher kommt die Sequenz, ist sie durch Erzählung und Abbildungen evoziert?

Das Gewicht von Sprache wird facettenreich in der Arbeit 2 Worte problematisiert. Die Umsetzung einer akustischen Welle schwingt sich als Raumklammer, wie ein Akkordeonband durch das Delikatessenhaus.

Constanze Nowak nimmt in ihren Arbeiten Materialien auf, die sich bereits im Raum befinden. Aus Glas und Messing entstehen spielerisch neue Formen und Volumenobjekte. Die raumbezogenen Materialkompositionen in weiter, höher, schneller verhandeln poetische Gefühlszustände. In ihnen spiegelt sich der Betrachter und die Umgebung, die Objekte definieren den Raum durch formale Reflexion.

Eine weitere Arbeit, das Video Beschlag, kontrastiert Fragilität und Härte. Svea Duwe (geboren 1972) war Meisterschülerin bei Monika Brandmeier ( Hochschule der bildenden Künste Dresden). Constanze Nowak (geboren 1975) war Meisterschülerin bei Lutz Dammbeck.